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Im Prinzip ist ganz Bangkok ein großer Markt. Tausende von Händlern sind ständig auf den Strassen anzutreffen und bieten Ihre Waren feil. Das eigentliche Flair dieser Märkte besteht darin, dass sie von einer Vielzahl von Garküchen, Essens- und Getränkeständen durchzogen sind. Durch die schwülwarme Luft, den Geruch der meist auf Holzkohle gegrillten Sate-Spieße und die Menschenansammlung verleihen dem Ganzen Treiben ein asiatisches, aufregendes Flair.
Hier finden Sie eine kleine Auswahl der bekanntesten und größten Märkte Bangkoks. Ein Besuch eines solchen sollte auf Ihrem Reiseplan auf keinen Fall fehlen! Und üben Sie schon mal das Feilschen und Handeln mit Ihrem Reisepartner! Es ist auf den Märkten ein absolutes Muss. Hier können Sie mehr zum Thema „Handeln“ lesen. Und noch ein eigentlich selbstverständlicher Tipp: Passen Sie auf Ihre Wertsachen auf und nehmen Sie nicht zuviel Bargeld mit. Wir wünschen Ihnen viel Spaß auf den Märkten:
Der Chatuchak Weekend Markt ist mit seinen 8000 Ständen und seinen 200.000 Besuchern der Gigant unter den Märkten Bangkoks. Wegen seiner Größe sollten nur Urlauber dort hin gehen, die wirklich Spaß am stundenlangen Stöbern und Shoppen haben. Seien Sie auf alle Fälle früh dort. Es wird unter den Dächern der Verkaufspassagen um die Mittagszeit sehr, sehr heiß und schwül. Nehmen Sie sich auch nicht zuviel vor, Sie müssen nicht unbedingt „alles“ sehen. Für die Rückfahrt ins Hotel sollten Sie ein Taxi nehmen, denn nach stundenlangem Einkaufen und Bummeln wird die Fahrt zurück mit dem Skytrain leicht anstrengend. Hier können Sie mehr über den Chatuchak Markt lesen.
Der Blumenmarkt Pak Klong Talat ist das reinste Farbenparadies. Dieser Markt ist ein Umschlagplatz für Großhändler und dementsprechend Vielfältig und riesig ist das Angebot. Selbstverständlich wird auch an Touristen verkauft zu unfassbar günstigen Preisen. Der Markt ist eigentlich 24 Stunden täglich geöffnet. Die „beste Zeit“ für einen Besuch ist ab drei Uhr morgens. Aber wenn Sie Blumen gerne haben werden Sie diesen Markt lieben. Kamera nicht vergessen!
Täglich ab ca. 16.00 Uhr verwandelt sich die weltberühmte Amüsiermeile Patpong in den Nachtmarkt. Sieht man die Strasse zu dieser Zeit möchte man nicht glauben, was sich wenige Stunden später hier abspielt. In rasender Geschwindigkeit bauen die Händler Ihre Stände auf und räumen die feinsäuberlich verpackten Waren ein. Eigentlich bietet der Nachtmarkt nichts anderes an Waren als die anderen Märkte. Die üblichen touristischen Mitbringsel, von „Markenkleidung“, bis hin zu Schmuck und Kissenbezügen.
Links und recht sind die Stände von Bars, Restaurants, Gogo-Läden und Etablissements des Rotlichtmilieus gesäumt. Vor Ihnen versuchen zahllose Schlepper die Touristen in die Bars zu locken. Das ganze Geschehen und auch das Angebot dieser Bars wirken auf einen weitgereisten Traveller eher langweilig. Wer unbedingt eine gelangweilte Thailady sehen muss, welche sich mit Bananen und Pingpong-Bällen „amüsiert“, kann sich ja eine der Shows ansehen. Ansonsten könnte man sagen, diese Art „Verruchtheiten“ wären vielleicht in den Siebzigern aufregend gewesen. Trotzdem hat auch Patpong seinen Reiz als Markt. Mit dem Taxi leicht zu erreichen und allemal einen Ausflug wert.
Unserer Meinung nach ja. Der Suan Lum Markt bietet nämlich mehrere Vorteile auf einmal. Erstens ist er, wie es der Name schon sagt, ab 18.00 Uhr. Ein großer Vorteil gegenüber dem Weekendmarkt. Dann ist er täglich. Aber der Markt kann mit mehreren weiteren Vorteilen aufwarten. Er ist sehr zentral gelegen, direkt am Lumpini Park und daher sehr leicht zu finden. Desweiteren bietet er eine sehr große, aber gerade noch überschaubare Anzahl an Ständen. Das Beste aber am Suan Lum Markt ist die riesige Entertainment Area! Alle asiatischen und auch westlichen Brauereien sind hier vertreten. In 3-Liter Bierzapfsäulen genießt man das kühle Nass. Musik und Tanz auf der großen Bühne und Dutzende von Essensständen runden das Angebot ab. Wenn Sie also nur wenige Tage in Bangkok sind und wenig Zeit haben. Wählen Sie den Suan Lum Markt. Er bietet alles was der Tourist braucht.
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